Pressemitteilung

Grüne Fraktion begrüßt heutige Anhörung zur Saalebahn | Halbstundentakt muss spätestens nach Baustellenphase wiederhergestellt sein

Heute wird ab 15 Uhr die Petition „30-Minuten-Takt auf der Strecke Saalfeld/Saale nach Naumburg-Halle/Leipzig beibehalten – keine Kürzungen!“ (Petition E-128/23) in öffentlicher Sitzung des Petitionsausschusses behandelt. Rund 2.500 Menschen machen sich mit dieser Petition für den 30-Minuten-Takt auf der Saalebahn stark, der durch den Fahrplanwechsel im Dezember gefährdet ist. Laura Wahl, verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, begrüßt die Anhörung im Landtag und unterstützt die Forderungen:

„Über den Sommer ist es ruhiger geworden um die geplante Taktverschlechterung auf der Saalebahn. Umso besser ist es, dass die Petition zum 30-Minuten-Takt jetzt Aufmerksamkeit auf das Thema lenkt. Die Petent*innen kritisieren zurecht, dass weniger Züge fahren sollen. Auch wir Bündnisgrüne fordern, dass das Saaletal zukünftig wieder halbstündlich an Jena, Halle und Leipzig angebunden wird. Gerade vor dem Hintergrund des neuen, günstigen Deutschlandtickets darf das Angebot nicht reduziert werden! Das Nahverkehrsangebot muss vielmehr flächendeckend verbessert werden, damit Menschen überall verlässliche Verbindungen vorfinden. Wir drängen darauf, dass der Halbstundentakt daher auch im neuen Nahverkehrsplan verankert wird, dessen Entwurf das Verkehrsministerium in den nächsten Wochen vorstellen will.“

Hintergrund:

Bereits im April hatte die Bündnisgrüne Landtagsfraktion folgende Vorschläge zur Abwendung von Fahrplanverschlechterungen gemacht:

1.  Spätestens ab der Baustellenphase im April 2024 müssen Nahverkehrstickets in den IC-Zügen auf der Saalebahn gelten.

2. Die verbleibenden Monate bis zum Fahrplanwechsel müssen vom Verkehrsministerium genutzt werden, um weitere Verbesserungen auszuloten. Der Halbstundentakt muss nach der Baustellenphase wiederhergestellt sein.

3. Die Bestellung weiterer Ersatzzüge sollte geprüft werden. Die bisher dafür vorgesehenen 1,2 Millionen Euro klingen zwar nach viel Geld. Doch das Land dürfte durch entfallende Nahverkehrszüge während der 14-monatigen Baustellenphase mehr Geld einsparen.


Bild: pixabay | ringelbaer

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